Über mich
ERP-Häuser haben oft mehr zu bieten, als sie zeigen
Woher ich das kenne? Ich habe mal in einem gearbeitet.

Der Anfang
Weshalb die besten Ideen oft leer ausgehen
Sommer 2005. Ich sitze im Publikum eines Businessplan-Wettbewerbs, gerade eben selbstständig geworden.
Ein Gründerteam stellt seine ERP-Idee vor, mit spürbarer Freude am Detail, Feature für Feature. Ich höre zu und merke: Ich verstehe diese Freude.
Und gleichzeitig höre ich die Frage, die im Raum unausgesprochen mitschwingt – die der Investoren, nach Wirtschaftlichkeit, nach Markt, danach, warum sich das Ganze rechnet.
Zwei Sprachen im selben Raum, denke ich. Beide reden über dieselbe Sache und meinen doch etwas anderes.
Dort liegt seitdem meine Aufgabe: die Übersetzung zwischen beiden. Jeder hat sein Fach. Meiner ist der wirtschaftliche Blick.
Herkunft & Expertise
Meine Herkunft: aus Versehen genau richtig
Gelernt habe ich im Handel, studiert später BWL mit den Schwerpunkten Rechnungswesen und Wirtschaftsinformatik.
Was eine Inventur bedeutet, weiß ich aus eigener Erfahrung. Ein Hochregallager kenne ich nicht nur aus dem Prospekt. Geprägt hat mich vor allem eine Station bei einem ERP-Hersteller: Dort habe ich gelernt, wie viel Überlegung es kostet, etwas so scheinbar Einfaches wie ein Rechnungsdokument zu programmieren. Und warum Kunden oft größere Systeme kaufen, als sie brauchen, weil groß nach sicher klingt.

Mein Handwerkszeug ist das Rechnungswesen. ERP-Software deckt mehr ab: Fertigung, Logistik, Lager.
Was ich davon noch nicht kenne, eigne ich mir an, so wie ich mir die Kostenrechnung und Lagerbewertung angeeignet habe: Bei einem Handelsunternehmen zählt sie zum Bilanzstichtag, bei einem Fertigungsbetrieb steckt sie in der Kalkulation eines Halbfertigerzeugnisses, das noch auf dem Band liegt.
Und dann kommt noch das Handwerk dazu: Seit 2005 mache ich Content-Marketing, zwanzig Jahre inzwischen, die letzten acht davon auf ERP-Häuser fokussiert.
So arbeite ich
Vier Dinge, auf die du dich verlassen kannst
01
Sauber recherchiert, belegbar
Ich behaupte nichts, was ich nicht belegen kann. Was du bekommst, ist sauber recherchiert und hält stand, wenn jemand nachfragt.
02
Du entscheidest, was rausgeht
Bevor etwas online geht, siehst du es zuerst. Du entscheidest, was rausgeht. Immer.
03
Ich denke mit
Ich sage dir ehrlich, wenn etwas hakt – auch wenn's um mehr als eine Formulierung geht. Ich denke mit.
04
Vertraulichkeit ist selbstverständlich
Vertraulichkeit ist für mich selbstverständlich. Ein NDA unterschreiben wir in fünf Minuten, wenn du es brauchst.
Auch das gehört zu mir
November 2022. ChatGPT geht online.

Mir wird sofort klar: Kein Stein bleibt auf dem anderen. Im Januar 2023 geht es bei LinkedIn bereits rund, ich habe den Eindruck, alle anderen wissen längst, was jetzt zählt.
Zuerst habe ich gezögert. Am liebsten hätte ich gesagt: Lasst mich doch in Frieden!
Aber dann sah ich, wie gut die Teile
zusammenpassen: mein beruflicher Hintergrund, Content-Erfahrung und jetzt KI.
Ich bringe etwas mit, das gerade als Wert diskutiert wird: Beurteilungsfähigkeit. Das ist meine Aufgabe heute: prüfen, einordnen, besser machen.
Nötig ist das nicht. Bequem erst recht nicht. Aber ich muss es einfach wissen. So bin ich einfach.
