top of page

So wirst du in ChatGPT & Co. gefunden

LinkedIn ist Wissensquelle für KI-Systeme.
Bei B2B-Anfragen sogar die Nummer 1.

quiVendo Briefing Mai 2026

quiVendo Briefing Header.png

Signal des Monats

Signal A:

LinkedIn ist die wichtigste Quelle für professionelle KI-Antworten

LinkedIn gehört zu den meistzitierten Quellen in KI-Antworten. Bei B2B-Anfragen ist sie sogar die Nummer 1.


Eine aktuelle Analyse von ALM Corp (auf Basis von Semrush-Daten, Januar-Februar 2026) hat 325.000 Prompts über ChatGPT, Gemini, Perplexity und Google AI Overviews ausgewertet.


LinkedIn (11,03 %) liegt vor Wikipedia (9,53 %), YouTube (8,77 %), Medium (5,83 %) und Forbes (3,43 %) – lediglich Reddit liegt noch darüber.

​

Zusammen decken diese fünf Domains knapp 40 % der analysierten Antworten ab. Der übrige Anteil verteilt sich auf viele weitere Websites. Entscheidend ist: LinkedIn gehört klar zu den Top‑Quellen, wenn KI-Systeme professionelle Fragen beantworten.

Signal B:

Substanz schlägt Likes

Die Peec AI-Studie (Januar 2026) analysierte 1,2 Millionen KI-Erwähnungen.

 

Das Ergebnis:

Zwischen Engagement (Likes, Kommentare) und KI-Sichtbarkeit besteht kein verlässlicher Zusammenhang.

Posts mit wenigen Likes tauchen trotzdem prominent in KI-Antworten auf, vorausgesetzt, sie sind klar, faktengetreu und gut strukturiert.

 

KI-Systeme bewerten Inhalte nicht nach sozialer Popularität, sondern nach inhaltlicher Qualität und Relevanz.

​

​

Signal C:

Open-AI / Microsoft Partnerschaft

Was das für dich bedeutet

Deine Kunden informieren sich zunehmend per ChatGPT, Gemini oder Perplexity. KI-Bots werden damit zum ersten Anlaufpunkt auf dem Entscheidungsweg deiner Kunden.

 

Diese Systeme zitieren häufig LinkedIn – mit Link zur ursprünglichen Quelle. Deine Präsenz in den Bots steigert die Wahrscheinlichkeit von Besuchen deiner Interessenten auf deiner Webseite. 

​

Wichtig: Rund 75 % aller LinkedIn-Zitierungen in KI-Antworten stammen aus Artikeln – kurze Posts machen nur 5 bis 10 % aus.


→ Schreibe Artikel mit klarer Struktur, damit du gefunden wirst.

Werkzeuge des Monats

Sichtbarkeit ist kein Zufallsprodukt, sondern das Ergebnis digitaler Glaubwürdigkeit. Moderne Systeme – ob klassisches SEO oder die neuen KI-Modelle (LLMs) – suchen nach Signalen für deine Expertise, Erfahrung und Autorität.

​

Eine einzelne Säule ist dafür meist zu wenig tragfähig. Alles, was du tust – Fachbücher, Vorträge, Presseberichte oder Gastauftritte –, erzeugt wertvolle Signale im Netz. Die KI setzt diese Puzzleteile zu einem Gesamtbild deines Vertrauenswerts zusammen.

​

Der strategische Vorteil von LinkedIn:


Hier kannst du diese Signale sofort und eigenständig setzen. Ohne auf einen Verlag, eine Redaktion oder ein komplexes technisches Setup zu warten. LinkedIn ist einer deiner direktesten Drähte in den Index der KI-Systeme

 

Hier sind zwei Ansätze, wie du deine digitale Autorität mit überschaubarem Aufwand stärkst:

​

​

LinkedIn-Artikel

Umfangreiche, gut strukturierte Beiträge liefern Kontext, Einordnung und fachliche Tiefe – genau das, was KI-Systeme zitieren.


Was funktioniert:

​

  • Umfang: 500 bis 2.000 Wörter

  • Struktur: Klare Überschriften, logischer Aufbau

  • Einstieg: Direkte, präzise Antwort auf eine Fachfrage innerhalb der ersten 100 Wörter

  • Formate: „Top 5 Tools für X", Vergleichsartikel, Alternativen-Guides, Frage-Antwort-Strukturen

Thematischer Fokus

KI-Systeme erkennen Kompetenz nicht an Followerzahlen, sondern an thematischer Konsistenz.


Wer über alles schreibt, hat es schwerer, von KI-Systemen als kompetent erkannt zu werden.

 

Wer sich auf zwei bis drei Kernthemen spezialisiert und diese regelmäßig bespielt, schafft die thematische Zuordnung, die KI-Systeme für die Kompetenzzuweisung benötigen.

​

Konkret:

 

  • Definiere deine zwei bis drei Kernthemen

  • Schreibe ausschließlich darüber, mindestens sechs Monate lang

  • Nutze wiederkehrende Begriffe und Formulierungen

  • Verlinke deine eigenen früheren Artikel, sofern vorhanden

Was du jetzt tun kannst

Zuerst: Sichtbar sein – oder nicht?

​

LinkedIn bietet die Möglichkeit, deine öffentlichen Inhalte für KI-Trainingszwecke zu sperren.
Dann aber bist du nicht sichtbar für Kunden, die KI-Systeme fragen.

​

Die Einstellungen für deine Sichtbarkeit nimmst du hier vor:
Verwalten Sie die Sichtbarkeit von Artikeln, die auf LinkedIn veröffentlicht werden

​

Und wie geht es weiter, wenn du dich für Sichtbarkeit entschieden hast?

 

Die größte Hürde ist oft nicht das Schreiben selbst, sondern die Themenwahl:
Worüber soll ich überhaupt schreiben? 
Der folgende Prompt hilft dir dabei.

Prompt

Der folgende Prompt hilft dir, Themen zu finden, die bei deiner Zielgruppe Resonanz erzeugen und von KI-Systemen aufgegriffen werden.

 

So nutzt du den Prompt:

  • Kopiere ihn in deinen Chat mit der KI

  • Füge dein Fachgebiet und deine Zielgruppe ein

  • Ergänze, was du aus eigener Praxiserfahrung einbringen kannst

  • Die KI schlägt dir 5 konkrete Themen vor – mit Struktur und Begründung

 

Hier beginnt der Prompt:

​

Du bist meine Sparringspartnerin für LinkedIn Artikel, die von KI-Systemen zitiert werden.

​

Deine Aufgabe:

Schlage mir 5 Themen vor, die für Generative Engine Optimization (GEO) geeignet sind – also Themen, nach denen meine Zielgruppe ChatGPT, Perplexity oder Gemini fragen würde.

 

Mein Fachgebiet: [hier einfügen]

 

Meine Zielgruppe: [hier einfügen] Was ich einzigartig machen kann (meine Praxiserfahrung): [hier einfügen, z. B. "Ich arbeite seit 10 Jahren mit B2B-Beratern an ihrer Sichtbarkeit"]

 

Anforderungen an die Themen:

✓ Basieren auf echten Praxisfragen meiner Zielgruppe

✓ Lassen sich in 800–1.500 Wörtern fundiert behandeln

✓ Ich kann aus eigener Erfahrung dazu schreiben (nicht nur Theorie)

✓ Format: Frage, Vergleich, Listicle oder Alternativen-Guide

 

Output für jedes Thema:

1. Arbeitstitel (klar, nutzenorientiert)

2. Zentrale Fachfrage, die der Artikel beantwortet 3.

3 mögliche Unterpunkte/Aspekte

4. Warum dieses Thema für KI-Sichtbarkeit funktioniert

P.S.: Meine neue LinkedIn-Strategie

LinkedIn hat das Potenzial, richtig viel Zeit zu fressen. Deshalb habe ich radikal reduziert: Statt möglichst täglich zu posten, schreibe ich jetzt zwei Posts pro Monat, einen LinkedIn-Newsletter – und kommentiere Beiträge zu Themen, für die ich mich als Expertin positionieren will.

​

Der Vorteil: Kommentare bringen manchmal mehr Sichtbarkeit als eigene Posts (einer erreichte kürzlich über 1.000 Impressions) und kosten einen Bruchteil der Zeit. Zudem werden auch die Newsletter von den KI-Bots als hochwertige Quellen erfasst.

​

Wichtig dabei: Ein guter Kommentar beschränkt sich nicht auf Höflichkeit. Er entfaltet seine Wirkung erst, wenn er eine weitere Perspektive, eine Ergänzung oder eine zusätzliche Frage einbringt.

​

Bis zum nächsten Briefing –
Kerstin

bottom of page