PR 2015: Über die Zusammenarbeit mit Agenturen

26. Juli 2010 – 07:00

Wie sieht wohl die künftige Zusammenarbeit mit PR-Agenturen aus? David Siteman Garland hat eine Prognose in fünf Punkten vorgestellt.

1. Alles aus einem Haus:
Full Service Agenturen sind aus David’s Sicht out. Sie sind zu schwerfällig, zu langsam, zu teuer. Die Zusammenarbeit mit spezialisierten Experten erscheint viel effizienter.

2. Hand in Hand mit der Agentur:
Vorbei die Zeiten, in denen der Kunde die Kommunikation komplett auslagern konnte. Der Kunde hat das Wissen – und die Agentur braucht es, um Content anbieten zu können. Sie kann allerdings dabei helfen, die Schätze zu heben.

3. Know-how Transfer:
Agenturen werden mehr und mehr Inhalte veröffentlichen. Womöglich werden sie Teilzeit-Publizisten.

4. Beziehungspflege:
In den Social Media kommt es auf persönliche Beziehungen an. Agenturen können viel dazu tun, ihre Auftraggeber zu unterstützen: Nischen finden, Inhalte vorschlagen, Plattformen einrichten und vieles mehr.

Aber sie können nicht in die Haut ihres Auftraggebers schlüpfen und an seine Stelle treten. Beziehungen pflegen und Vertrauen aufbauen – das sind Aufgaben, die man nicht auslagern kann. Deshalb muss der Auftraggeber in das Social Media Marketing einbezogen sein.

5. Nachhaltigkeit:
Traditionelle Werbung hat meist eine kurze Lebensdauer. Anzeigen erscheinen und verschwinden wieder. Online-Inhalte bleiben. Agenturen werden zukünftig Blogs als einen gleichberechtigten Teil des Marketing-Mix begreifen.

Sorry, die Kommentarfunktion ist deaktiviert.