Social Media für Trainer und Berater: Xing

Social Media für Trainer und Berater Teil 3

Das Business-Netzwerk Xing ist ein tolles Instrument. Versuchen Sie es doch einmal so:

Attention

Wann immer ein Xing-Netzwerker das Profil eines anderen Xing-Mitglieds anklickt, sich für einen Event anmeldet oder einen Status-Beitrag schreibt, erscheint er mit seinem Foto, dem Namen und seiner Firmenbezeichnung. Dieser Dreisatz ist eine Art virtuelle Visitenkarte – der erste Eindruck. Klar, dass das Foto professionell sein sollte.

Deshalb ist es wichtig, eine sprechende Firmenbezeichnung zu wählen. Wenn sich ein Trainer “Fritz Müller” mit der Firmenbezeichnung “Müller Training” präsentiert, können sich alle anderen nichts vorstellen. Der Titel ist zu wenig aussagekräftig. “Müller Training – sicher im Vortrag” wäre schon viel klarer.

Interest

Sobald sich jemand für ein anderes Xing-Mitglied interessiert, besucht er dessen Profilseite. Dort findet er zunächst die Rubriken “Ich suche” und “Ich biete”. Ein Anbieter kann hier sein Angbeot und seine Zielgruppe beschreiben. Günstig ist es, für jede Rubrik einen ganzen Satz zu formulieren, eine Trennungslinie einzufügen und mit den wichtigsten Schlagwörtern abzuschließen.

Ganz unklug ist es, in beide Felder dieselben Begriffe einzutragen, was leider häufig geschieht.

Desire

Der Nutzen der Leistung gehört noch in die Zeile “Ich biete”. Den weiter oben beschriebenen Kaufängsten begegnet man mit den Referenzen, den Stationen des Berufslebens und möglichen beigefügten Dokumenten. Unter “Über mich” kann jeder Netzwerker beschreiben, wie der Beginn der Zusammenarbeit aussehen könnte.

Action

Action bedeutet bei Xing meistens, eine Xing-Mail zu schreiben. Dumm nur, wenn die Mail-Option abgeschaltet ist. Wenn weder Telefon noch Mail freigeben sind, haben Interessenten wenig Chancen.

Wie das alles zusammen wächst

Ich habe Ihnen drei Modelle vorgestellt, die alle einzeln funktionieren. Wenn Sie auf mehreren Instrumenten spielen werden Sie Verbindungen feststellen. Ich beobachte häufiger, dass Leute keine Lust haben, einen öffentlichen Kommentar auf mein Blog zu schreiben. Dafür bekomme ich eine Xing-Mail, weil das ein geschützterer Raum ist.

Am besten ist es natürlich, wenn sich die virtuellen Kontakte als so interessant erweisen, dass sie in die reale Welt reichen. Twitter – Blog – Xing – Telefon – Vortrag beim BDVT-Camp. Das ist die Geschichte von Caroline Kliemt und mir und der Anlass für den Dreiteiler, den Sie jetzt gelesen haben.

Social Media für Trainer und Berater Teil 1 – 3

Social Media für Trainer und Berater – Intro
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