So machen Sie sich schnell und sicher unbeliebt
17. Januar 2010 – 08:00Katja wünscht mir ein “schönes, neues Jahr” und “viel Spass beim Lesen” ihres Newsletters. Na, das ist ja schön. Die Sache ist nur die: Wer ist Katja?
Immer wieder bekomme ich Newsletters, die ich nicht bestellt habe. Diese Dinger ärgern mich gleich vierfach, denn sie sind unverlangt, für mich uninteressant, meist unprofessionell und überhaupt verboten.
Letzteres verhält sich tatsächlich so. Es gab schon Leute, die mir das nicht glauben wollten: (E-Mail-)Newsletters dürfen nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Empfängers zugestellt werden. Die Übergabe einer Visitenkarte gilt nicht als Einverständnis.
Im Prinzip kann ich Katja also einen Rechtsanwalt auf den Hals hetzen. So ungemütlich bin ich nicht. Allerdings erwarte ich einen Hinweis, wo ich den Newsletter abbestellen kann. Und bitte: Das Abbestellen sollte funktionieren. Sonst bin ich ein fünftes Mal genervt.
Arme Katja. Ihre Post hat bei mir das Fass zum Überlaufen gebracht. Dabei ist sie bei weitem nicht die Einzige, die sich unbeliebt macht.
Meine Bitte an alle, die sich überlegen einen Newsletter aufzusetzen ist: Informieren Sie sich oder fragen Sie einen, der sich auskennt. Ziel ist es doch, einen guten Eindruck zu machen!
Und damit wünsche ich Ihnen viel Erfolg im noch jungen Geschäftsjahr!

Sorry, die Kommentarfunktion ist deaktiviert.