Die Medienkrise ist ja bereits sprichwörtlich geworden. Einen eindrucksvollen Artikel dazu habe ich im PR Report Oktober 2009 gefunden. Klaus Janke und Sebastian Vesper(*) schreiben dort über den zunehmenden Zeitdruck in den Redaktionen:
“Spricht man derzeit mit Journalisten, hört man ein Lamento, das in dieser Deutlichkeit neu ist: Keine Zeit mehr, immer knappere Budgets, jeden Tag zusätzliche Aufgaben. Nein, zur Pressekonferenz kann man nicht mehr kommen. Der Kollege, der letztes mal gekommen ist? Schon gar nicht mehr da.”
…
“Die PR ist vor dem Hintergrund ausgedünnter Redaktionen gezwungen, ihre Arbeitsweise umzustellen. Die Zeiten dreitägiger Informationsreisen mit Journalisten sind definitiv vorbei. Pressekonferenzen werden, sofern nicht ein hochkarätiger Promi oder Vorstand präsentiert wird, zum Auslaufmodell. Pressemeldungen, nach dem Gießkannenprinzip gestreut, werden vom zeitlich überlasteten Redakteur einfach nicht mehr wahrgenommen.”
Das bedeutet für Ihre Pressearbeit:
- Redakteure brauchen absolut professionell aufbereitetes Material
- das genau zu ihrer Publikation passt.
(*) Klaus Janke und Sebastian Vesper, Sorge um die Seriosität. PR Report Oktober 2009, S. 12-15.