Ob Sawtschenko, Kuntz, Weyand, Hamburger, Seßler, Matys, Gieschen – alle singen das Hohe Lied von der Positionierung. Auch ich habe gute Erfahrungen damit gemacht.
Für Trainer und Berater beginnt die Positionierung mit der eigenen Persönlichkeit. Klar – der Trainer als Unternehmer und sein Wesen sind eine Einheit. Deshalb starten die Ratgeber regelmäßig mit Fragen an die eigene Person: Wer bin ich? Was sind meine Ziele? Was motiviert mich?
Es gibt nur einen Haken: Beschreiben Sie mal Ihre Persönlichkeit. Die wenigsten können das. Sie müssten ja aus sich heraustreten, um das zu tun.
So wünschenswert die Selbsterkenntnis ist: Die Frage nach dem wahren “ich” kann zur Lebensaufgabe geraten. Die Positionierung bleibt dabei auf der Strecke, denn über das erste Kapitel kommt der Leser im Zweifel nicht hinaus.
Die meisten von uns müssen jedoch schlichtweg ihren Lebensunterhalt verdienen. Deshalb braucht’s eine pragmatische Lösung. Diese Wege sind mir bisher begegnet:
- mit einem Coach arbeiten.
- die “60 Prozent Lösung”: Der Betreffende kreist seine Positionierung ein, so gut es geht. Er macht eine Momentaufnahme. Im Laufe der Zeit schärft er sein Profil, bleibt aber im Großen und Ganzen auf seinem Weg.
- das “Alter Ego”: Ein Trainer hat sich ein öffentliches Gesicht gegeben, von dem er weiß, dass es marktgängig ist. Er selbst sieht sich aber ganz anders. Den Weg hat er gewählt, weil er seine junge Familie versorgt sehen will.
- der empirische Weg: Ein Coach betreibt schon seit mehreren Jahren ein Blog und hat nach und nach anhand der Reaktionen seine Positionierung abgeleitet.
Welche Erfahrungen haben Sie gemacht? Wie haben Sie Ihre Positionierung gefunden? Ich freue mich, wenn Sie mir schreiben, gerne auch per Mail: kb (at) quivendo.de.